Kreisverband Fulda



Wir stellen uns Ihnen vor.


           Mitgliederversammlung am 12.05.2015 im Kolpinghaus Fulda
           Eindrucksvolle Bestätigung des bisherigen Vorstandes bei den Neuwahlen 
 
Die neu gewählte Führungsmannschaft des MIT-Kreisverbandes Fulda zusammen mit den Politikern der Region. Unser Bild zeigt von links nach rechts: Manfred Helfrich, Hubertus Köhler (beide Präsidium), Kreisbeigeordneter Dr. Heiko Wingenfeld, Bundestagsabgeordneter Michael Brand, Stadtbaurat Daniel Schreiner, Landrat Bernd Woide, MIT-Landesvorsitzender Frank Hartmann, Claus Ullrich, Heike Kleemann (beide stellv. Vorsitzende), MIT-Kreisvorsitzender Jürgen Diener, Patricia Fehrmann (Schriftführerin), Veit Küllmer (stellv. Vorsitzender), Hans-Dieter Alt (Schatzmeister) und Edwin Balzter (MIT-Geschäftsführer)  

Während der Mitgliederversammlung im Kolpinghaus Fulda wurde Kreisvorsitzender Jürgen Diener mit seiner Führungsmannschaft für zwei weitere Jahre bestätigt.

Zuvor hatte Diener in seinem Rechenschaftsbericht die abgelaufene Periode beleuchtet. Er nannte 88 offizielle Veranstaltungen, darunter das besondere Jubiläum „50 Jahre MIT im Kreis Fulda", das mit hochkarätigen Gästen im ehrwürdigen Fürstensaal des Stadtschlosses gefeiert wurde. Auf drei Kernpunkte müsse sich die MIT konzentrieren: die enge Begleitung und Einflussnahme auf die Politik, die Sorgen und Nöte der Unternehmen und das Netzwerken. „Wir wollen und müssen gehört werden." Diener verwies auf die Veröffentlichungsreihe in der Fuldaer Zeitung, in der die die Schwerpunkte der politischen Arbeit dargestellt werden.

Finanziell gehe es der MIT gut. Dazu Finanz-Chef Alt: „Wir haben ein gut gefülltes Konto." Kritik hagelte es von dem Wirtschaftsexperten in Richtung der Bundespolitik. „Wenn Zoll-Beamte mit Waffen bei unseren Unternehmen aufschlagen um Akten und Mindestlohn-Dokumente zu kontrollieren, dann ist das absolut unverhältnismäßig." Er spricht von einer „Kriminalisierung der Mitglieder". „Das können wir nicht akzeptieren. Bei solchen Kontrollen soll der Zoll seine Waffen zu Hause lassen, brauchen kann er sie sowieso nicht."

Ehrengast bei der Generalversammlung war Rainer Bomba (CDU), Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur. Er sagt: „Die Wirtschaft darf das Thema Digitalisierung nicht verschlafen, sonst ist die Zukunft gegessen." Jeder Unternehmer müsse weltweit vernetzt sein, um in seiner Branche zukunftsfähig zu bleiben. Ein zweites Thema: die Infrastruktur in Deutschland: „Wir sind hervorragend aufgestellt. Aber wir müssen unsere Verkehrsnetze auch erhalten, damit das so bleibt." Und dabei komme es darauf an, Deutschland staufrei zu machen, denn „das ist der größte volkswirtschaftliche Schaden." 

 

Bundestagsabgeordneter Michael Brand (CDU) führte aus, dass die große Koalition nicht beliebt sei, aber man müsse eine Reihe von Kompromissen eingehen, um das Wahlversprechen zu halten, die Steuern nicht zu erhöhen. Änderungen bei den Durchführungs- und Kontrollverfügungen beim Mindestlohn müssten dringend geändert werden. Es sei nun wichtig, den Einfluss der MIT auf den Bundestag zu nutzen, um diese Änderungen zu erreichen.

 

Landesvorsitzender Frank Hartmann übte scharfe Kritik an der Vorgehensweise bei der Umsetzung des Mindestlohnes und erinnert daran, dass es der Mittelstandsvereinigung gelungen sei, den Abbau der kalten Progression zu erreichen. Unter seiner Regie wurden die Neuwahlen durchgeführt.

 

AM ANFANG STAND DIE IDEE.
Die Soziale Marktwirtschaft ist die Idee, die die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung trägt. Ihre Prinzipien entwickeln wir auf der Grundlage von Eigeninitiative und Eigenverantwortung systematisch weiter. Für uns gehören zu einer modernen und freiheitlichen Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung:
 
- die Subsidiarität staatlichen Handelns
 
- die Förderung der Kreativität und Eigenverantwortung der Bürger durch Staat und Gesellschaft
- der Verzicht auf übermäßige staatliche Eingriffe in das Wirtschaftsleben und
- die Sicherung des Leistungswettbewerbs
 
 
 
WAS WOLLEN WIR?
Wir wollen
- die soziale Marktwirtschaft stärken
- eine Gesellschaft mit einer starken bürgerlichen Mitte
- die staatstragende Funktion des Mittelstandes durch wirtschaftliches Denken und Handeln für alle Bereiche stärken
- einen freien und mündigen Bürger
- eine heterogene Gesellschaft, in der alle nach ihrer Leistungsfähigkeit mitarbeiten und partizipieren
- dass Leistung anerkannt und nicht bestraft wird
- Wohlstand für Alle